Informationen für Erstsemester
Ihr habt euch also für ein Informatik-Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entschieden. Ihr werdet gerade vermutlich viele Fragen haben, die ihr unbedingt beantwortet haben wollt. Wir haben euch hier ein paar Antworten auf häufige Fragen zusammengetragen.
Natürlich müsst ihr all das noch nicht im ersten Semester wissen. Am besten lernt man, wie die Uni funktioniert, indem man Dinge ausprobiert, oder an den passenden Stellen nachfragt. In der Regel werden Menschen auch sehr nachsichtig sein, wenn ihr, gerade im ersten Semester, irgendwas nicht ganz richtig macht.
Inhalt
- Was ist dieses “Uni”?
- Woher bekomme ich meinen Stundenplan?
- Hilfe, es gibt zu viele Plattformen, wo finde ich was?
- Muss ich wirklich Hausaufgaben machen?
- Ich habe ein Problem, wer kann mir helfen?
- Wo und wann muss ich mich anmelden?
- Was ist, wenn ich krank werde?
- Ich habe eine chronische Erkrankung, kann ich einen Nachteilsausgleich bekommen?
- Welche digitalen Dienste bietet mir die Uni?
- Gibt es Internet auf dem Campus?
- Brauche ich fürs Studium ein Notebook?
Was ist dieses “Uni”?
Eine Universität ist eine spezielle Form einer Hochschule, die sich insbesondere auf eine wissenschaftliche Ausbildung fokussiert. Anders als an den allgemeinbildenden Schulen geht man hier davon aus, dass die Studierenden ein hohes Maß an Selbstständigkeit mitbringen und aus einer intrinsischen Motivation studieren. Dass das Ganze nicht so ganz der Wahrheit entspricht, ist aber den meisten Dozierenden und anderen Verantwortlichen bewusst, weshalb an manchen Stellen doch eine gewisse Lenkung des Studiums passiert.
Grundsätzlich muss man sich als Student*in um vieles selbst kümmern. In einer Vorlesung sitzen, gerade in den Grundlagenmodulen, mehrere hundert Studierende. Hier kann der*die Dozent*in natürlich nicht auf jeden einzelnen eingehen. Dennoch sind die meisten Dozierenden durchaus bereit, Nachfragen auch während der Vorlesung zu beantworten. In der Regel ist man auch nicht die einzige Person im Raum, die gerade diese Frage hat.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist eine altehrwürdige Institution, deren Geschichte in das 17. Jahrhundert zurückreicht. Während des Studiums bekommt man davon aber relativ wenig mit. Zwar sind diverse Gebäude durchaus in die Jahre gekommen, aus der Gründungszeit der Universität hat aber wenig überlebt. Einzig das Siegel der Universität bekommt man tatsächlich häufiger zu Gesicht.
Woher bekomme ich meinen Stundenplan?
Den Stundenplan darf und muss man sich selbst erstellen. Dazu muss man sich zunächst darüber informieren, welche Module man im aktuellen Semester belegen sollte, und dann herausfinden, wann in diesen Modulen Vorlesungen und Übungen liegen. Sollte es mehrere Übungstermine geben, muss man dann auch noch gucken, welche der Übungstermine am besten zum eigenen Terminplan passen und dabei idealerweise nicht mit anderen Veranstaltungen kollidieren.
Eine gute Quelle dafür, welche Module man belegen sollte, ist der Studienverlaufsplan. Dieser ist zwar nicht verpflichtend zu befolgen, stellt aber dar, in welcher Reihenfolge und in welcher Kombination Module belegt werden sollten. Den Studienverlaufsplan findet man auf der Webseite des Institutes für Informatik, für den 1-Fach-Bachelor Informatik hier, für den Bachelor Wirtschaftsinformatik hier und für den 2-Fächer-Bachelor Informatik hier.
Mit den Modulnamen begibt man sich nun ins UnivIS. Das System ist ein wenig in die Jahre gekommen, zeigt aber für nahezu jede Veranstaltung an der Uni Zeit und Ort an. Oftmals findet man dort auch eine verantwortliche Person für diese Veranstaltung inklusive einer Mail-Adresse. Man kann sich im UnivIS entweder durch das Vorlesungsverzeichnis klicken, oder die Suchfunktion in der oberen Leiste nutzen. Für das Suchfeld muss man dort im Drop-Down-Menü erst einmal auswählen, was man suchen will. Hier müsst ihr höchstwahrscheinlich “Lehrveranstaltungen” auswählen. Habt ihr die Vorlesung gefunden, könnt ihr euch dort die Termine notieren. Alternativ könnt ihr auch das kleine Checkbox-Symbol neben dem Titel auswählen, um die Veranstaltung zu eurer “Sammlung” hinzuzufügen. Falls ihr die “Sammlung” des UnivIS nutzt, solltet ihr den Zurück-Knopf eures Browsers keinesfalls benutzen.
Für die meisten Module findet ihr sowohl eine Vorlesung als auch eine Übung im UnivIS. Dabei wird euch gerade in der Informatik auffallen, dass die Termine bei der Übung quasi die gesamte Woche abdecken. Macht euch hier keine Sorgen, ihr müsst nur zu genau einem dieser Termine pro Modul tatsächlich hingehen. Diese sehr unübersichtliche Darstellung hat technische Gründe.
Habt ihr nun alle Module gesammelt, könnt ihr ganz oben auf “Sammlung/Stundenplan” klicken. Dann wird euch eine Auflistung aller gesammelten Veranstaltungen angezeigt. In der Seitenleiste könnt ihr außerdem auf “Stundenplan” klicken, um euch eine graphische Darstellung der Termine in einer Wochenübersicht anzuzeigen oder über die Seitenleiste dieser Seite als PDF herunterzuladen.
Außerdem könnt ihr in der Sammlung eine .ical-Datei mit den Terminen herunterladen,
die ihr in ein Kalender-Programm importieren könnt. Allerdings sind diese Dateien
manchmal ein wenig kaputt und funktionieren nicht mit jedem Programm fehlerfrei.
Was ist der Unterschied zwischen Vorlesung und Übung?
Eine Vorlesung dient zunächst dazu, neue Inhalte zu vermitteln. Übungen sollen vor allem die Inhalte aus der Vorlesung vertiefen und festigen.
Vorlesungen sind dabei Massenveranstaltungen, nur in wenigen Ausnahmefällen gibt es mehrere inhaltsgleiche Termine. Stattdessen sitzen in einer Vorlesung viele Menschen gleichzeitig, in den größten Hörsaal dieser Uni passen über 1000 Studierende. Falls man eine Vorlesung verpasst, kann man diese in der Regel relativ gut mit Lehrbüchern oder den verwendeten Foliensätzen nacharbeiten.
Übungen finden hingegen eher in Kleingruppen mit bis zu 40 Studierenden statt. Daher gibt es da auch mehrere Termine, die alle inhaltsgleich sind. In der Regel muss man sich für einen der Termine anmelden, gerade nach ein paar Wochen kann man aber auch nett fragen und zu einem der anderen Termine gehen, weil dort dann voraussichtlich Platz frei sein wird.
Gibt es Anwesenheitspflicht?
Nein¹.
¹ Eine offizielle, kontrollierte Anwesenheitspflicht gibt es nur in Ausnahmefällen. In aller Regel seid ihr selbst dafür verantwortlich, ob und wann ihr zu Vorlesungen uns Übungen geht. In aller Regel solltet ihr aber trotzdem zu den Vorlesungen und zu mindestens einer Übung gehen, da es oft nicht einfach ist, sich die Themen im Selbststudium anzueignen.
Was ist denn nun das Nebenfach?
Hinweis: ein Nebenfach gibt es nur im 1-Fach-Bachelor Informatik.
Im Nebenfach geht es darum, “über den Tellerrand zu gucken” und so informatikfremde Inhalte im Studium einzubringen. Man kann hierbei aus einer großen Auswahl vorgefertigter Nebenfächer wählen. Im Einzelfall sind auch andere als die dort aufgeführten Nebenfächer möglich. Wie das geht, kann euch die Fachstudienberaterin, Dr. Pamela Fleischmann, erklären.
Im Studienverlaufsplan steht ebenfalls das Nebenfach als Semesterbestandteil. Allerdings wird man in der Regel nie exakt die dort stehende Zahl an Leistungspunkten genau dann erbringen können. Hier müsst ihr dann ausnutzen, dass der Studienverlaufsplan nur eine Empfehlung ist und entweder mehr oder auch weniger Leistungspunkte pro Semester erbringen, als dort aufgeführt werden.
Man belegt dabei die Module wie sie auf der Übersichtsseite beim jeweiligen Fach aufgeführt sind. Grundsätzlich geht das in beliebiger Reihenfolge, jedoch kann es auch im Nebenfach Abhängigkeiten zwischen den Modulen geben. Diese stehen in der Regel im Modulhandbuch des anbietenden Faches.
Mit dem Nebenfach kann man durchaus schon im ersten Semester beginnen. Falls das dann nicht passt, kann man beispielsweise auch ein Modul aus dem Angebot des Zentrums für Schlüsselqualifikationen belegen. Diese Module kann man mit bis zu 5 Leistungspunkten in den Bachelor einbringen. Für diese Module gibt es allerdings einen separaten Anmeldezeitraum und ein relativ knappes Platzangebot.
Man kann das Nebenfach beliebig oft wechseln, aber immer nur die Module von genau einem Nebenfach in den Bachelor einbringen. Man kann also nicht zwei halbe Nebenfächer zu einem kombinieren. Welches Nebenfach man gewählt hat, teilt man, sofern mehrere in Frage kommen, am Ende des Studiums dem Prüfungsamt mit.
Wie funktioniert das mit Wahlpflichtmodulen?
Okay, das ist jetzt eigentlich keine Frage, die man im ersten Semester stellen sollte. Daher ist das hier nur eine sehr kurze Antwort:
Das Angebot an Wahlmodulen findet man im Modulhandbuch. Dort steht dann auch, wie viele Stunden Vorlesungen bzw. Übungen pro Woche angeboten werden und wie viele Leistungspunkte für das jeweilige Modul angerechnet werden. Welche Module im aktuellen Semester tatsächlich angeboten werden, steht im UnivIS. Dabei sind allerdings nicht alle Wahlpflichtmodule konfliktfrei belegbar, man kann also nicht beliebig kombinieren, da die Veranstaltungen teilweise zeitgleich stattfinden.
Wann beginnen die Vorlesungen?
Die Vorlesungen beginnen in der Regel eine Woche nach Beginn der Vorlesungszeit. Diese verwirrende Regel liegt daran, dass die erste Woche der Vorlesungszeit auch noch in einem der Prüfungszeiträume des Vorsemesters liegt, in dem keine Vorlesungen stattfinden sollen.
Die Zeiten veröffentlicht die Uni zentral auf einer Webseite. Ansonsten steht der Termin der ersten Vorlesung auch oft im UnivIS.
Wann sind Prüfungen?
Die genauen Klausurtermine werden gegen Mitte des Semesters im UnivIS eingetragen. Bis auf wenige Ausnahmen finden die Prüfungen dabei in den Prüfungszeiträumen statt, die die Uni veröffentlicht. Dabei gibt es für jede Vorlesung mindestens zwei Prüfungstermine, in der Regel einen im ersten und einen im zweiten Prüfungszeitraum.
Wie finde ich die Räume?
An der Uni hat sich ein kryptisches Benennungsschema für Räume eingebürgert. Dahinter steckt allerdings ein System. Grundsätzlich sind die Raumnamen so aufgeteilt, dass zunächst die Gebäudebezeichnung, dann der eigentliche Raumname kommt.
Die Gebäudebezeichnung wird dabei aus der Straßenanschrift gebildet, aus “Ludewig-Meyn-Straße 4” wird beispielsweise “LMS4”. Für jeden Straßennamen am Campus gibt es tatsächlich eine eindeutige Abkürzung, die wir hier einmal aufgeführt haben:
Übersicht an der CAU verwendeten Abkürzungen für Straßennamen
| Abkürzung | Straßenname |
|---|---|
| ABG | Am Botanischen Garten |
| AHS | Arnold-Heller-Straße (Klinikum) |
| BK | Bremerskamp |
| BS | Boschstraße |
| BW | Breiter Weg |
| BWS | Brunswiker Straße (Klinikum) |
| CAP | Christian-Albrechts-Platz |
| DW | Düsternbrooker Weg |
| ES | Elisabethstraße |
| FS | Fleckenstraße (Klinikum) |
| GBS | Gutenbergstraße |
| GS | Grippstraße |
| GW | Grasweg |
| HHP | Heinrich-Hecht-Platz |
| HRS | Hermann-Rodewald-Straße |
| HS | Hospitalstraße (Klinikum) |
| HWS | Hegewischstraße (Klinikum) |
| JMS | Johanna-Mestorf-Straße |
| KGP | Klaus-Groth-Platz (Klinikum) |
| KL | Kiellinie |
| KOS | Koboldstraße |
| KS | Kaiserstraße |
| KUS | Kuhnkestraße |
| LEG | Legienstraße |
| LMS | Ludewig-Meyn-Straße |
| LS | Leibnizstraße |
| LSE | Langer Segen |
| MES | Max-Eyth-Straße |
| MS | Michaelisstraße (Klinikum) |
| NFS | Neufeldtstraße |
| NW | Niemannsweg |
| OHP | Otto-Hahn-Platz |
| OS | Olshausenstraße |
| PS | Preußerstraße |
| RHS | Rudolf-Höber-Straße |
| SBS | Schauenburger Straße |
| SHS | Schittenhelmstraße (Klinikum) |
| SIS | Siemensstraße |
| SW | Schwanenweg (Klinikum) |
| WHS | Wischhofstraße |
| WR | Westring |
| WS | Weimarer Straße |
| WSP | Wilhelm-Seelig-Platz |
Quelle: UnivIS der Uni Kiel
Für wen das händische Heraussuchen zu aufwändig ist, der findet mit der Raumsuche des UnivIS die vollständige Anschrift, oder mit der Moin-CAU Website die Position des Gebäudes.
Die Raumnummern sind leider nicht so standardisiert. Entweder ist das Stockwerk mit Punkten von der tatsächlichen Raumnummer getrennt, manchmal kennzeichnet die Hunderterstelle der Raumnummer das Stockwerk, manchmal ist kein System erkennbar.
Hier sollte man dann im Gebäude auf die Beschilderung achten, versuchen, Muster in der Raumnummer zu erkennen, oder andere Menschen fragen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, bereits vor der ersten Vorlesung einmal alle Räume zu suchen, damit das nicht am ersten Vorlesungstag passieren muss.
Hilfe, es gibt zu viele Plattformen, wo finde ich was?
Die erste Plattform, auf die man gucken sollte, ist das UnivIS. Dort findet man zu nahezu allen Veranstaltungen Ort, Zeit und Verantwortliche. Oft steht dort auch noch ein wenig zur Organisation der Veranstaltung oder den verwendeten Lernlattformen.
Von diesen Lernplattformen werden in der Informatik zwei verscheidene genutzt. Zum einen, die uniweite Lernplattform OpenOLAT, die vor allem in den Mathematik-Modulen und im Nebenfach genutzt wird. Zum anderen das Informatik-Moodle, das in Informatikmodulen genutzt wird. Über diese Plattformen werden Foliensätze bzw. Vorlesungsskript und gegebenenfalls weitere Lernmaterialien zur Verfügung gestellt, und Hausaufgaben gestellt. Außerdem läuft die Abgabe eurer Hausaufgabenlösung und die Rückgabe der Korrektur dieser über die Lernlattformen. Manche Module nutzen dann noch weitere Funktionen, wie beispielsweise Quizze oder andere automatisch korrigierte Aufgaben.
Daneben gibt es die ModulDB,
in der aktuell noch die Lernziele und Voraussetzungen aller Informatikmodule zu
finden sind. In anderen Fächern wird dafür ein sogenanntes Modulhandbuch verwendet.
Das ist eine PDF-Datei, in der genau diese Daten zu allen Modulen des Faches stehen.
Dieses Modulhandbuch ist in jedem Fach etwas anders zu finden, daher findet man
dieses am ehesten mit einer Suchmaschiene seiner Wahl und einer Suche nach der
Art Modulhandbuch <Fach> Uni Kiel.
Zur Prüfungsverwaltung nutzt die Informatik aktuell noch die StudiDB, der Rest der Uni nutzt das QIS als Teil des HISinOne. Dort muss man sich für die Prüfungen im jeweiligen Anmeldezeitraum anmelden, die man ablegen möchte. Die Abmeldung, zumindest innerhalb der regulären Fristen, läuft dann ebenfalls darüber.
In einigen Fächern, so auch in der Informatik, muss man sich bereits zu Semesterbeginn für ein Modul anmelden. Damit ist noch keine Prüfunganmeldung verbunden, aber diese Modulanmeldung ist in der Regel für die spätere Prüfungsanmeldung unerlässlich.
Im HISinOne könnt ihr euch außerdem Studienbescheinigungen herunterladen, und prüfen, ob euer Semesterbeitrag korrekt verbucht wurde.
Zur Kommunikation wird zum einen E-Mail und zum anderen Mattermost genutzt. Per E-Mail an eure Universitätsadresse erhaltet ihr wichtige Informationen zu Veranstaltungen, Hausaufgaben oder Prüfungen. Es wird davon ausgegangen, dass ihr da regelmäßig reinschaut. Lest euch dazu auch den Abschnitt über digitale Dienste durch. Mattermost wird in manchen Vorlesungen zur niedrigschwelligeren Kommunikation genutzt.
Muss ich wirklich Hausaufgaben machen?
Zumindest in der Informatik meistens ja. Die Bearbeitung einer gewissen Zahl an Hausaufgaben ist Zulassungsvoraussetzung für die Klausur. Das heißt, ihr dürft die Abschlussklausur nur schreiben, wenn ihr eine gewisse Zahl an Hausaufgaben ausreichend gut bearbeitet habt.
Die genauen Anforderungen sollten in der ersten Vorlesung besprochen werden, und in der E-Learning-Plattform der Vorlesung bzw. in den Foliensätzen stehen. Sollte dort etwas unklar sein, kann man auch immer in einer Übung nachfragen.
Darf ich die Hausaufgaben mit anderen zusammen machen?
In der Regel werden die Hausaufgaben in Gruppen von 2-3 Personen bearbeitet. Dabei sollte aber trotzdem jeder alle Aufgaben verstanden haben, da die Klausur am Ende alleine geschrieben wird. Ihr dürft auch über diese Abgabegruppe hinweg an Aufgaben arbeiten und Ideen austauschen. Wichtig ist hierbei aber, dass ihr den Aufschrieb dann selbstständig macht, ansonsten kann es passieren, dass euch ein Täuschungsversuch vorgeworfen wird.
Ich habe ein Problem, wer kann mir helfen?
Hier gibt es mehrere mögliche Ansprechpartner*innen, abhängig davon, was dein genaues Problem ist. Wenn du dir nicht sicher bist, wer zuständig ist, kannst du dich immer an uns, die Fachschaft wenden. Für Anliegen, die wir vertraulich behandeln sollten, kannst du unseren digitalen Kummerkasten nutzen. Dieser eignet sich auch, wenn eine der unten genannten Ansprechpersonen Teil deines Problems ist.
Hast du organisatorische Fragen zu einem bestimmten Modul, wendest du dich am besten direkt an eine Person, die das Modul organisiert. Der*Die Professor*in ist hier aber vielleicht nicht die beste Wahl, zumindest, wenn du eine Mail schreibst. Viele Professor*innen erhalten sehr viele Mails, sodass deine eventuell untergehen könnte. Idealerweise wendest du dich daher an deine*n Übungsleiter*in, oder eine im UnivIS neben dem*der Professor*in genannte Person.
Bei Fragen zum Studienaufbau und der Organisation des Studiums hilft die Fachstudienberatung des Institutes. Diese unterstützt auch bei diversen Anträgen, die im Studium notwendig sein können.
Geht es um Diskriminierung, soziale Konflikte, etc. gibt es am Institut für Informatik diverse Meldestellen. Hier unterstützen natürlich auch die fachlich nicht direkt zuständigen Fachstudienberater*innen, oder auch die Gleichstellungsbeauftragte bzw. die diversitätsbeauftragte Person der Technischen Fakultät.
Auch der AStA bietet diverse Beratungsangebote, so auch die “Beratung für Studierende mit Gewalterfahrungen” (Basta) oder die “Beratung Studieren mit Beeinträchtigung und/oder chron. Erkrankung”. Weitere Beratungsangebote des AStA findet ihr auf dessen Website.
Wer vertritt meine Interessen gegenüber der Uni, den Professor*innen?
Dafür sind die Organe der Studierendenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zuständig. Das sind für fachliche Angelegenheiten die diversen Fachschaften, und für fachübergreifende Fragen das Studierendenparlament und der AStA. Die Organe der Studierendenschaft werden jedes Jahr im Juni durch die Studierenden gewählt.
Die Studierendenschaft nimmt also sehr ähnliche Aufgaben zur Schüler*innenvertretung an den allgemeinbildenden Schulen wahr, ist aber wegen der Größe der Universität nochmal in Fachschaften unterteilt, und auch wesentlich professioneller aufgestellt. Entsprechend hat die Studierendenschaft auch eine kleine eigene Selbstverwaltung, die größtenteils unter dem Hut des AStA stattfindet.
Dafür braucht es natürlich auch Geld. Ein Teil eures Semesterbeitrages geht daher an die Studierendenschaft, um dort im Sinne der Studierenden verwendet zu werden. Das Geld landet nicht nur in der Verwaltung, sondern wird zum Beispiel auch für Zuschüsse an studentische Vereinigungen, sogenannte Hochschulgruppen, und für diverse Veranstaltungen genutzt.
Auch gibt es an der Universität diverse Gremien, in denen meistens auch studentische Vertreter*innen sitzen. Diese werden entweder direkt von den Studierenden gewählt, oder von den Gremien der Studierendenschaft vorgeschlagen.
Wer in den universitären Gremien sitzt, könnt ihr bei uns oder beim AStA erfragen.
Was ist überhaupt eine Fachschaft?
Eine Fachschaft ist die Vereinigung aller Studierenden eines oder mehrerer thematisch verwandter Hochschulfächer. So besteht beispielsweise die Fachschaft Informatik aktuell aus den Studierenden 8 verschiedener Informatik-Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge werden hier separat gezählt). Umgangssprachlich wird aber vor allem die Fachschaftsvertretung, das gewählte Vertretungsgremium einer Fachschaft, verkürzt als Fachschaft bezeichnet.
Die Mitarbeit in der Fachschaftsvertretung erfolgt in der Regel ehrenamtlich durch alle Studierenden, die dazu Lust haben. In Kiel haben auch die Fachschaften eigene Budgets, sodass auch hier Geld für diverse Veranstaltungen ausgegeben werden kann.
Außerdem sind Fachschaften Anlaufstellen für Studierende und informieren über das Studium, wie beispielsweise auf dieser Seite.
Ich habe Lust, da mitzumachen!
Das freut uns sehr. Auch Erstsemesterstudierende sind herzlich willkommen, und so gut wie überall in der Studierendenschaft wird Nachwuchs gesucht.
In quasi allen Organen der Studierendenschaft gibt es regelmäßige, öffentliche Arbeitstreffen. Diese sind eine gute Möglichkeit, um die gerade Aktiven kennenzulernen.
Sitzungen der Fachschaftsvertretung Informatik findest du in unserem Sitzungskalender. Sitzungen anderer Fachschaften, oder von AStA bzw. StuPa werden eventuell auf deren Webseite veröffentlicht, oder müssen per E-Mail erfragt werden.
Ich studiere einen Zwei-Fächer-Studiengang. Welche Fachschaft ist zuständig?
Fachlich zuständig ist die für den einzelnen Teilstudiengang zuständige Fachschaft, also für die Informatikmodule die Fachschaft Informatik, für die Module des zweiten Faches eine andere Fachschaft. Eine Liste aller Fachschaften in Kiel mit Kontaktmöglichkeiten findest du auf der Internetseite der FVK.
Rechtlich sieht das etwas anders aus, hier kannst du nur einer Fachschaft angehören. In der Regel ist es das erstgenannte Fach auf deiner Studienbescheinigung. Das hat allerdings nur geringe Auswirkungen bezüglich des Wahlrechtes für die Fachschaftsvertretungen. Willst du deine Fachschaftsangehörigkeit trotzdem ändern, musst du dich an den Studierendenservice wenden.
Wo und wann muss ich mich anmelden?
In den Informatikmodulen muss man sich sowohl zu Semesterbeginn für das Modul, als auch kurz vor der jeweiligen Prüfung für diese Prüfung anmelden.
Die Modulanmeldung läuft über die StudiDB, welche nur aus dem Uni-Netz oder über VPN erreichbar ist, sowie eventuell über eine der Lernplattformen, also das OpenOLAT bzw. das Informatik-Moodle. Die Modulanmeldung in der StudiDB ist in der Regel frühestens kurz nach Semesterbeginn und bis ca. einen Monat nach Vorlesungsbeginn möglich. Die Anmeldung in den Lernplattformen ist in jedem Modul unterschiedlich und sollte beim ersten Vorlesungstermin bekanntgegeben werden.
Die Prüfungsanmeldung findet dann in den offiziellen Anmeldezeiträumen über die StudiDB statt. In Wahlmodulen kann es andere Fristen und Anmeldeverfahren geben, hierüber sollte der*die Dozent*in zeitnah vor dem Klausurtermin informieren.
In anderen Fächern gibt es andere Systeme und andere Fristen. Für Nebenfachmodule muss man daher ein wenig recherchieren, was genau die Anforderungen sind. Falls ihr da Probleme habt, hilft die Fachschaft oder die Fachstudienberatung.
Zur Prüfungsanmeldung wird außerhalb der Informatik flächendeckend das QIS genutzt, welches ihr im HISinOne findet. Hier kann es manchmal zu Problemen kommen, die eine Anmeldung verhindern. In diesem Fall müsst ihr frühzeitig das zuständige Prüfungsamt kontaktieren. Seid ihr euch nicht sicher, welches Prüfungsamt für ein Modul zuständig ist, solltet ihr die*den Dozent*in fragen.
Was ist, wenn ich krank werde?
Solltest du während des Studiums krank werden, muss das noch kein verlorenes Semester bedeuten. Da es in der Regel keine Anwesenheitspflicht gibt, musst du dich für Übungen oder Vorlesungen auch nicht entschuldigen. Du solltest aber die Inhalte unbedingt nacharbeiten.
Solltest du wegen der Erkrankung keine Hausaufgaben machen können, kannst du dich aber für die Hausaufgaben entschuldigen. Dafür brauchst du einen Nachweis, dass du krank warst. Die genauen Anforderungen, wie lange du wann krank sein musst, damit eine Hausaufgabe als entschuldigt gilt, variiert je nach Modul. Da musst du in Zweifel nachfragen.
Solltest du vor einer Prüfung krank werden, kannst du “aus triftigem Grund” von der Prüfung zurücktreten. Am einfachsten ist es aber, wenn du dich noch regulär von der Prüfung abmelden kannst, also die Klausur noch mindestens 8 Tage weg ist. Dann kannst du dich selbstständig in der StudiDB abmelden, sollte das VPN Probleme machen, kannst du alternativ auch eine Mail ans Prüfungsamt schicken.
Ist eine reguläre Abmeldung nicht mehr möglich, musst du stattdessen mit einem besonderen Formular den Rücktritt von der Prüfung erklären. Außerdem muss ein Arzt ein besonderes Attest ausfüllen. Beides schickst du dann spätestens drei Tage nach dem Prüfungstermin ans Prüfungsamt.
Es müssen zwingend diese Formulare genutzt werden. Andere Atteste sind nicht zulässig.
Ich habe eine chronische Erkrankung, kann ich einen Nachteilsausgleich bekommen?
Ja. Das Verfahren dafür ist allerdings etwas länger, als es hier angemessen wäre. Wir haben allerdings eine eigene Seite nur zum Thema Nachteilsausgleich.
Welche digitalen Dienste bietet mir die Uni?
Nach der Einschreibung erhaltet ihr vom Rechenzentrum eine Kennung nach dem
Muster stuXYZXYZ und eine RZ-PIN. Mit dieser RZ-PIN könnt ihr dann im
CIM ein eigenes Passwort setzen und so euren
Account aktivieren.
Mit diesem Account erhaltet ihr zunächst einmal ein E-Mail Postfach mit der Adresse
stuXYZXYZ@mail.uni-kiel.de. Ihr könnt außerdem noch eine E-Mail-Adresse nach
dem Schema <vorname>.<nachname>@stu.uni-kiel.de beantragen. Das geht ebenfalls
im CIM. Ihr könnt die Mails per Webmail, oder
mit einem Mailprogramm abrufen. Die Serverdaten findet ihr auf der
Seite des Uni-Rechenzentrums.
Außerdem könnt ihr noch viele weitere Dienste nutzen. So gibt es mit der CAU-Cloud eine Nextcloud-Instanz, die sowohl Dateien, als auch Kontakte oder Kalender speichern und zwischen Geräten synchronisieren kann. Oder die Videokonferenzplattform BigBlueButton, um sich über Uni-eigene Server auszutauschen.
Und dann gibt es noch das VPN, mit welchem von außen auf universitätsinterne Webseiten wie die StudiDB oder unsere Altklausurensammlung zugegriffen werden kann. Zur Einrichtung sei auf die Hinweise des Rechenzentrums verwiesen. Falls ihr damit Probleme habt, hilft euch der Helpdesk des Rechenzentrums gerne weiter. Und falls man das auch dort nicht lösen kann, gibt es auch noch ein paar inoffizielle Wege ins Uni-Netz, wie z.B. über die SSH-Server des Instituts für Informatik.
Außerdem könnt ihr noch ein Account beim Institut für Informatik beantragen. Dieser Link funktioniert aktuell nicht. Wir arbeiten an einer Lösung Mit diesen Accounts könnt ihr die oben genannten SSH-Server und die GitLab-Instanz der Informatik nutzen. Außerdem könnt ihr dann auch das HedgeDoc der Fachschaft nutzen.
Gibt es Internet auf dem Campus?
Ja, die Universitätsgebäude sind größtenteils mit eduroam-WLAN abgedeckt.
Der Zugang erfolgt über die stu-Zugangsdaten, am einfachsten geht die Einrichtung
mit dem Setup-Assistenten. Dort wählt ihr dann die
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Institution aus, und gebt im Assistenten
als Nutzername stuXYZYXZ@uni-kiel.de (NICHT eure E-Mail-Adresse) ein, sowie
das Passwort, welches ihr im CIM gesetzt habt.
Mit dieser Konfiguration solltet ihr dann auf dem Kieler Campus, sowie an Hochschulen in ganz Europa einen Internetzugang haben. Leider ist der in Kiel nicht unbedingt immer so leistungsfähig, sodass während Vorlesungen teilweise kaum noch Daten übertragen werden können.
Man kann das eduroam auch händisch einrichten, die dafür notwendigen Daten findet ihr beim Rechenzentrum.
Brauche ich fürs Studium ein Notebook?
Theoretisch kannst du das Studium auch ohne Notebook abschließen. Du musst dann aber alles, was einen Computer braucht, entweder in einem Arbeitsraum der Uni, oder möglicherweise von zuhause aus machen. Ein Notebook ist daher meistens sinnvoll.
Brauche ich ein teures/schnelles/neues Notebook?
Nein, zumindest fürs Studium sollte jedes in den letzten Jahren auf den Markt gekommene Notebook reichen. Sollte es z.B. für eine Bachelorarbeit mehr Rechenleistung brauchen, kann euch die Uni entsprechende Hardware zur Verfügung stellen.
Falls ihr kein Notebook zur Verfügung habt und auch kein neues anschaffen könnt, kann euch das Institut für Informatik auch ein Leihgerät zur Verfügung stellen. Nähere Informationen werden demnächst hier hinzugefügt.